Lesetipp: „Spurenwechsel im Einwanderungsland“ von Sven Hüber

Mehr als 28.000 Rückführungen fanden im vergangenen Jahr auf dem Luftweg statt. Die 16.000 davon betroffenen Personen wurden von 8.400 Bundespolizisten begleitet, in wachsender Zahl aber auch von privaten Sicherheitskräften der Fluggesellschaften – 2016 waren das bereits 3.300. Diese Abschiebungen aus Deutschland kosten Millionen von Euro, fast die Hälfte wird mit Charterflügen durchgeführt. Bei diesem Thema wurde in den vergangenen Monaten vieles der Polizei zugeschrieben.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begleitet die öffentliche Debatte aufmerksam. Zugleich registriert sie bei vielen damit befassten Kolleginnen und Kollegen – bei aller Rechtmäßigkeit der Maßnahmen – mitunter auch ein Gefühl, dass oftmals „die Falschen“ abgeschoben würden und irgendetwas im System nicht stimmig sei. Seismographisch wird wahrgenommen, dass die Kritik von Handwerks- und Wirtschaftsverbänden über Abschiebungen „von der Werkbank weg“ vielleicht einen berechtigten Kern hat. Warum ist das so? Was steckt hinter dem unguten Gefühl, wenn ein von seinem Meister dringend gesuchter Lehrling nach Kabul abgeschoben werden soll? Ist die Steigerung der Abschiebezahlen wirklich das drängendste Problem in der Zuwanderungs- und Flüchtlingsfrage?

Sven Hüber, stv. Vorsitzender der GdP Bundespolizei und Vorsitzender des Hauptpersonalrates der Bundespolizei, ging diesen Fragen in seinem Leitartikel für die GdP-Mitgliederzeitschrift DEUTSCHE POLIZEI, Ausg. 11/2017, nach. Hier könnt Ihr den vollständigen Artikel lesen.

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Source: RSS aus GdP Bundespolizei